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Seit Dezember 2008 werden herausragende Forschungsergebnisse des MPE,
besondere Auszeichnungen für MPE Mitglieder und andere für
das MPE bedeutende Ereignisse hier speziell angeboten.

Ewine van Dishoeck
Bild: Universität Leiden
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Ewine van Dishoeck und Peter Hagoort erhalten hohe Auszeichnung von
der niederländischen Akademie der Wissenschaften
Der Akademie-Preis der königlich niederländischen Akademie der Wissenschaften KNAW
geht in diesem Jahr an Professor an Ewine van Dishoeck, Professorin der molekularen
Astrophysik an der Universität Leiden und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am
MPE, und Peter Hagoort, Professor für kognitive Neurowissenschaften an der Radboud
Universität Nijmegen. Die Preise, die beide mit 1 Million Euro dotiert sind, zeichnen
Wissenschaftler für ihr Lebenswerk und ihre Spitzenleistungen in ihrem Fachgebiet aus.
Jährlich gibt es zwei Preise, in den Sozial-und Geisteswissenschaften sowie in den
Natur-und Technikwissenschaften. Die offizielle Preisverleihung wird am 21. Juni 2012
stattfinden.
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(5. April 2012)
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Bild: E. M. Huff, the SDSS-III team, and the South Pole Telescope team. Graphic by Zosia
Rostomian
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Beobachtungen zeigen die Galaxienverteilung als das Universum halb so alt war wie heute
Während der deutsch-britischen Astronomietagung
NAM2012 gaben die Wissenschaftler des BOSS-Teams (Baryon Oscillation Spectroscopic
Survey) heute bekannt, dass sie die Verteilung der Galaxien vor etwa fünf bis sechs
Milliarden Jahren so genau vermessen haben wie nie zuvor. Dies war ein
Schlüsselmoment, als die Ausdehnung des Universums nicht mehr langsamer wurde
sondern anfing, sich aufgrund einer geheimnisvollen Kraft namens "dunkler Energie" zu
beschleunigen. Was hinter dieser dunklen Energie steckt ist eines der großen
Rätsel in der Kosmologie und die Wissenschaftler brauchen genaue Messungen der
Ausdehnungsgeschichte des Universums und BOSS liefert genau solche
Messungen. In sechs Artikeln, die heute veröffentlicht wurden, verwendeten
Wissenschaftler des BOSS-Teams, dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für
Extraterrestrische Physik angehören, diese und frühere Messdaten, um
unterschiedliche kosmologische Modelle stark einzugrenzen
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(30. März 2012)
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Reinhard Genzel
Bild: MPE
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Crafoord-Preis in Astronomie geht 2012 an Reinhard Genzel
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass der
Crafoord-Preis in Astronomie 2012 gemeinsam an Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut
für extraterrestrische Physik, Garching, und Andrea Ghez von der University of California,
Los Angeles, USA, verliehen wird "für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische
Zentrum umkreisen und damit auf ein massereiches Schwarzes Loch hinweisen".
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(19. Januar 2012)
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Diese Simulation zeigt die Gaswolke auf ihrer Bahn um das galaktische Zentrum. Aufgrund der enormen
Gravitation des Schwarzen Lochs wird die Wolke bereits jetzt entlang ihrer Bewegungsrichtung
auseinander gezogen; in etwa zwei Jahren wird sie durch Gezeitenkräfte und Turbulenzen komplett
zerrissen werden.
Bild: MPE
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Schwarzes Loch zerreißt Gaswolke
In den nächsten Jahren können Astronomen direkt beobachten, wie das supermassereiche
Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gefüttert wird: Wissenschaftler vom
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben eine Gaswolke entdeckt, die
in Richtung des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum fällt. Die Forscher sehen
bereits wie die Gaswolke durch die extreme Anziehungskraft des Schwarzen Lochs in
die Länge gezogen wird; in den nächsten zwei Jahren wird die Gaswolke komplett
zerrissen und schließlich vom Schwarzen Loch geschluckt werden, wodurch sich die
Röntgenstrahlung stark erhöhen dürfte. Dies wird in einem Artikel in Nature
beschrieben, der am 14. Dezember 2011 online veröffentlicht wird.
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(14. Dezember 2011)
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ROSAT
Bild: Dornier System, heute EADS
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ROSAT - das Ende eines außergewöhnlichen Satelliten
(1.Juni 1990 - 23. Oktober 2011)
Am frühen Morgen des 23.Oktober 2011, gegen 4 Uhr MESZ, stürzte der Forschungssatellit ROSAT
aus seiner Umlaufbahn auf die Erde zurück und versank vermutlich spurlos in den Weiten des
Indischen Ozeans. Damit fand eine der erfolgreichsten Satellitenmissionen der Röntgenastronomie
ihr endgültiges Ende. Das Röntgenobservatorium ROSAT entdeckte im Laufe seiner acht Jahre dauernden,
aktiven Beobachtungszeit über 150 000 größtenteils unbekannte Röntgenquellen, etwa 4000
Wissenschaftlern aus 24 Ländern nutzten seine Daten für über 4600 Artikel in referierten
Fachzeitschriften, die mehr als 140 000 Mal zitiert wurden.
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(14. November 2011)
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Prof. Gregor Morfill (Bildquelle: MPE)
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James-Maxwell-Preis für Gregor Morfill
Die amerikanische physikalische Gesellschaft APS verleiht den James-Clerk-Maxwell-Preis in Plasmaphysik dieses Jahr an Professor Gregor Morfill, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Er wird damit für seine bahnbrechenden und grundlegenden Arbeiten zu staubigen Plasmen ausgezeichnet. Der Preis wird bei der Jahresversammlung der Plasmasparte der APS in Salt Lake City im November 2011 überreicht.
Der Preis wurde 1975 zur Ehre des schottischen Physikers James Clerk Maxwell eingeführt und wird seitdem von der APS jährlich für herausragende Beiträge zur Plasmaphysik verliehen. Gregor Morfill ist der erste Deutsche, dem diese Auszeichnung zu Teil wird. In der offiziellen Begründung werden folgende Arbeiten Morfills besonders herausgehoben: die Entdeckung von Plasmakristallen, die Erklärung für die komplizierte Struktur der Saturnringe und die Experimente mit staubigen Plasmen unter Mikroschwerkraftbedingungen zuerst auf Parabelflügen und dann auf der internationalen Raumstation ISS.
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(19. Juli 2011)
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Prof. Dr. Reinhard Genzel, der Preisträger der Karl-Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesell
schaft 2011 (Bildquelle: MPE)
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Reinhard Genzel erhält Karl-Schwarzschild-Medaille 2011
Die höchste Auszeichnung für astronomische Forschung in Deutschland, die Karl- Schwarzschild-Medaille
der Astronomischen Gesellschaft (AG), erhält in diesem Jahr der Garchinger Astrophysiker Reinhard Genzel. Mit d
em Direktor des Max-Planck- Instituts fu¿r Extraterrestrische Physik zeichnet die AG einen Forscher aus, dem eine Ent
deckung von erheblicher Tragweite gelungen ist. Genzel und sein Team konnten nachweisen, dass sich im Zentrum unseres Mil
chstraßensystems ein massereiches Schwarzes Loch befindet. Das Schwarze Loch im Galaktischen Zentrum stellt den b
esten empirischen Beweis dar, dass die von der Einstein'schen Allgemeinen Relativitätstheorie postulierten Objekte w
irklich existieren.
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Der Stern S2 umkreist das Zentrum des Milchstraße in weniger als 20 Jahren und kommt dem zentralen Objekt dabei sehr nahe
. Die einzige Erklärung dafür ist ein Schwarzes Loch mit 4,3 Sonnenmassen (Bildquelle: MPE)
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(13. Juli 2011)
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Diese Illustration zeigt eine sehr leuchtstarke Infrarot-Galaxie (ULIRG) mit massereichen Winden aus
molekularem Gas.
Bild: ESA/AOES Medialab
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Auf frischer Tat ertappt:
Herschel entdeckt gigantische Stürme, die ganze Galaxien leerfegen
Mit dem PACS-Instrument an Bord des Herschel-Weltraumobservatoriums haben Astronomen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische
Physik riesige Sturmwolken aus molekularem Gas nachgewiesen, die in den Zentren vieler Galaxien
toben - mit Windgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde, also viele
tausendmal höher als bei Wirbelstürmen auf der Erde. Die Beobachtungen zeigen, dass Galaxien mit
den aktivsten Kernen die stärksten Winde haben, die den gesamten Gasnachschub einer Galaxie wegblasen
können und so sowohl der weiteren Sternentstehung als auch dem Anwachsen des Schwarzen Lochs im
Zentrum einen Riegel vorschieben. Dieses Ergebnis ist der erste systematische Nachweis der Bedeutung
galaktischer Winde für die Entwicklung von Galaxien.
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(9. Mai 2011)
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Yasuo Tanaka
Bild: MPE (D. Grupe)
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Tanaka als "Person kultureller Verdienste" ausgezeichnet
Eine sehr hohe japanische Auszeichnung geht dieses Jahr an Dr. Yasuo Tanaka, wissenschaftliches
Mitglied am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, sowie 16 weitere ausgewählte
Personen. Der Astrophysiker ist nicht nur ein angesehenes Mitglied der internationalen
Wissenschaftlergemeinde, er fördert auch aktiv den wissenschaftlichen Austausch zwischen
Japan und anderen Ländern.
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(2. November 2010)
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Kirpal Nandra
Bild: MPE
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Kirpal Nandra wird neuer Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Die Riege der Direktoren am Max-Planck-Institut für
extraterrestrische Physik (MPE) ist wieder vollzählig: Kirpal Nandra wird neuer Direktor und
Leiter der Hochenergie-Gruppe. Seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Röntgenastronomie
stellt eine ideale Ergänzung der beiden anderen astrophysikalischen Gruppen am Institut dar,
die unter anderem Sternentstehung, Galaxien und die großräumige Struktur im Universum mit Methoden
der optischen, Infrarot- und Sub-Millimeterastronomie erforschen.
Mehr Informationen finden Sie in der
MPE Pressemitteilung.
und den
Webseiten der Hochenergie-Astrophysik Gruppe.
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(10. Juni 2010)
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Gerhard Haerendel

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Gerhard Haerendel erhält Jean Dominique Cassini Medaille
Die Europäische Union der Geowissenschaften EGU ehrte Prof. Gerhard Haerendel während der
Generalversammlung vom 2. bis 7. Mai 2010 in Wien durch die Verleihung der Jean Dominique Cassini Medaille
für seine "unverzichtbare und herausragende Rolle bei der europäischen Weltraumforschung". Der
ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik wurde gleichzeitig Ehrenmitglied
der EGU.
Als Weltraumexperte nahm Haerendel viele bedeutende wissenschaftliche Positionen ein und war leitender
Wissenschaftler bei mehreren internationalen Raketen- und Satellitenprojekten. Er experimentierte mit
der "Barium-Plasmawolken-Methode" in Bezug auf Plasma- und Magnetosphärenphysik, was zur Erzeugung von
künstlichen Kometen führte. Als einer der Väter von CLUSTER öffnete Haerendels Bahnbrechende
Arbeit ein neues Fenster zum Verständnis von Plasma im Weltraum und seine Wechselwirkung mit dem Sonnenwind.
In seinem Vortrag über "Faszinierende Plasma-Strukturen" ging Haerendel auf Aspekte der Plasmen ein, die
seit Jahren seine Aufmerksamkeit besonders fesseln. Man kann hier nicht nur eine sehr feine Struktur
beobachten, auch die zugrunde liegende Physik ist sehr komplex, da magnetische Felder eine wichtige Rolle
spielen. Derartige Plasma-Strukturen findet man in unterschiedlichsten Objekten: in der Sonnenkorona,
im Schweif von Kometen und in der Aurora der Erdatmosphäre.
Anmerkung:
Die Jean Dominique Cassini Medaille wird von der Europäischen Union der Geowissenschaften EGU für
Verdienste und wissenschaftliche Errungenschaften an Forscher verliehen, die eine herausragende
Stellung in den Planeten- und Weltraumwissenschaften erreicht haben. Die Medaille ist nach dem
italienisch/französischen Astronomen und Ingenieur benannt, der im 17. Jahrhundert nicht nur die
Sonne und Planeten beobachtete, sondern auch das Zodiakallicht untersuchte.
Weitere Informationen:
Europäische Union der Geowissenschaften
Jean Dominique Cassini Medal & Honorary Membership 2010
CLUSTER-Mission
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(20. Mai 2010)
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Bild: S. Giodini, A. Finoguenov/MPE
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Schwarze Löcher - die Gasbläser des Universums
Viele große Galaxien beherbergen in ihren Zentren superschwere Schwarze Löcher mit der Masse von vielen
Millionen Sternen. Wegen seiner unvorstellbar großen Anziehungskraft verschlingt ein Schwarzes Loch die
umgebende Materie. Diese kosmische "Mahlzeit" setzt große Energiemengen frei, die in gewaltigen Strahlen -
den Jets - ausgestoßen werden. Jetzt haben Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik
gezeigt, dass dabei nicht nur Materie aus den Galaxien selbst herausgeschleudert wird, sondern sogar ein
Teil des Gases zwischen den Mitgliedern einer Galaxiengruppe.
(Astrophysical Journal, 1. Mai 2010)
Mehr Informationen finden Sie in der
MPE Pressemitteilung.
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(30. April 2010)
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Sternentstehungsregion in der Milchstraße
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Das Unsichtbare sichtbar machen
Mit großer Begeisterung vermelden heute die deutschen, amerikanischen und italienischen Partner im
Large Binocular Telescope Projekt (LBT) die Inbetriebnahme der ersten von zwei innovativen
Kameras/Spektrographen. Nach mehr als einem Jahrzehnt geprägt durch Entwicklung, Bau und Tests
steht das LUCIFER 1 genannte Instrument nun den Astronomen für wissenschaftliche Beobachtungen am
Teleskop auf dem Mount Graham in Arizona zur Verfügung. LUCIFER 1 ist ein hervorragendes Werkzeug,
um spektakuläre Einblicke in das Universum zu gewinnen - von unserer Milchstraße bis hin zu den am
weitesten entfernten Galaxien. Das Instrument wurde von einem Konsortium deutscher Institute gebaut
und sein Zwilling soll Anfang 2011 ebenfalls am Teleskop zum Einsatz kommen.
Mehr Informationen finden Sie in der
MPE Pressemitteilung.
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(21. April 2010)
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(10. Februar 2010)
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Reinhard Genzel
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Ehrendoktorat für Reinhard Genzel
Am 8. Februar verleiht die Universität Leiden, die älteste Universität der Niederlande,
die Ehrendoktorwürde an den Astrophysiker Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut
für extraterrestrische Physik in Garching, für seine bahnbrechende Forschung zur
interstellaren Materie und den inneren Bereichen von Galaxien, insbesondere den Nachweis
eines Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie, sowie sein nachdrückliches Bestreben,
die dafür notwendigen, neuartigen Geräte entwickeln zu lassen. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde
findet im Rahmen der "Lustrum Dies Natalis 2010"-Feier statt, die aus Anlass der Gründung der
Universität Leiden im Februar 1575 veranstaltet wird.
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(5. Februar 2010)
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Kosmonaut Oleg Kotov mit dem PK-3 Plus-Labor in MIM-2, dem neuen russischen Docking- und Forschungsmodul.
Bild: mit freundlicher Genehmigung von RKK-Energia.
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Plasma-Experiment feiert Jubiläum an Bord der ISS
Am 27. Januar 2010 beginnt zum 25. Mal eine Serie von Experimenten zu Komplexen Plasmen an Bord der
internationalen Raumstation ISS. Physiker am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in
Garching untersuchen damit grundlegende Prozesse, die ein besseres Verständnis der Vorgänge in
Flüssigkeiten und Festkörpern erlauben.
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(27. Januar 2010)
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Herschel-PACS-Bilder des "GOODS-N"-Feldes im Sternbild Großer Wagen bei
den Wellenlängen 100 und 160 µm im fernen Infrarot.
Bild: MPE
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Herschel Space Telescope enthüllt die Quellen des kosmischen
Infrarot-Hintergrundes
Ein schwaches, kosmisches Strahlungsfeld im Infrarotbereich, das die
Erde aus allen Richtungen erreicht, enthält Informationen über die Entwicklung
von Galaxien, die es noch zu entschlüsseln gilt. Wissenschaftler vom
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und anderen Institutionen
haben nun zum ersten Mal die Quellen für mehr als die Hälfte dieser Strahlung
identifiziert, indem sie erste Beobachtungen mit dem PACS-Instrument an
Bord des Herschel-Weltraumteleskops der ESA auswerteten. Diese neuen
Beobachtungen mit Herschel machen den Weg frei, die Eigenschaften dieser
Galaxien besser zu verstehen und die staubige Seite der Galaxienevolution
nachzuverfolgen.
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(16. Dezember 2009)
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(14. Oktober 2009)
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Vertragsunterzeichnung
v.l.n.r.: Reichle, Wörner, Perminov
Bild: MPE

Prominente eROSITA Besucher
Bild: DLR
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Röntgenteleskop eROSITA:
DLR und Roskosmos unterzeichnen technische Vereinbarung in Moskau
Mit sieben Röntgen-Augen soll das Teleskop eROSITA nach schwarzen Löchern
und Dunkler Materie fahnden. Am heutigen Dienstag, 18.8.2009, haben
Vorstandsmitglieder des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos in Moskau eine Vereinbarung
unterzeichnet, die alle organisatorischen und technischen Randbedingungen
festlegt.
Endgültig grünes Licht haben damit auch Forscher am Max-Planck-Institut für
extraterrestrische Physik in Garching, unter deren Federführung eROSITA
entsteht.
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(18. Juli 2009)
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Der Katzenaugennebel NGC6543 wie ihn PACS sieht
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Tiefer Blick ins Katzenauge mit Herschel-PACS
Nachdem der PACS-Kamera bereis in einer Art „Vorpremiere“, d.h.
noch vor Beginn der umfangreichen Feineinstellungen,
eine spektakuläre Aufnahme der so genannten Whirlpool-Galaxie
(M51) gelungen ist, hat nun auch der Spektrograph
des PACS-Instruments sein erstes Licht gesehen.
Die erste Spektralaufnahme galt dem planetarischen Nebel
NGC 6543 (mit dem Spitznamen „Katzenaugennebel“)
im Sternbild Drache. Bereits diese ersten Testaufnahmen
erfüllen alle Erwartungen des PACS-Teams am MPE.
"Wir werden mit PACS noch viel Spaß haben.“
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(10. Juli 2009)
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Herschel im Orbit
Künstlerische Darstellung von D. Ducros, ESA, 2009
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Blick in die Kinderstube der Sterne
Nach etwa zehnjähriger Entwicklungsarbeit wird die ESA-Mission Herschel am
14. Mai ins All starten. Die Raumsonde soll in den nächsten 3 ½ Jahren in
1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde um die Sonne kreisen. Mit
ihren Instrumenten wird sie dabei speziell infrarote Strahlung einfangen
und untersuchen. Diese Strahlung birgt Informationen über die
unterschiedlichsten Phänomene wie etwa die Entstehung weit entfernter
Galaxien und das Vorkommen von Wasser in unserem Sonnensystem. An Bord
trägt Herschel zwei Instrumente, die Forscher von den Max-Planck-Instituten
für extraterrestrische Physik, für Astronomie, für Radioastronomie und für
Sonnensystemforschung mitentwickelt haben.
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(04. Mai 2009)
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Die elliptischen Galaxien NGC 4649 (links) und NGC 4621 (rechts) im Virgo
Galaxienhaufen. Diese beiden Galaxien gehören zu der Stichprobe von Galaxien,
die von Kormendy und Bender untersucht wurde.
Bild: Sloan Digital Sky Survey/WIKISKY
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Astronomen entdecken Zusammenhang zwischen supermassereichen schwarzen
Löchern und der Bildung von Galaxien
John Kormendy von der University of Texas in Austin und Ralf Bender vom
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und von der Universitäts-Sternwarte
München haben neue Hinweise darauf gefunden, dass sich Galaxien und ihre
zentralen massereichen schwarzen Löcher in engem Wechselspiel miteinander
entwickeln. Die Beobachtungen stützen die These, dass sich bei der Verschmelzung
von Galaxien Paare schwarzer Löcher bilden, die sehr effektiv Sterne aus den
Zentren von Galaxien hinauskatapultieren. Die schwarzen Löcher nähern sich dabei
immer näher an und verschmelzen am Ende zu einem größeren schwarzen Loch.
Durch diesen Prozess verringert sich die zentrale Sterndichte proportional
zu der Masse des schwarzen Loches.
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(02. Februar 2009)
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Der zentrale Bereich unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.
Bild: ESO
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Beispiellose Langzeitstudie verfolgt
Sternorbits um das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße
Wegweisende neue Erkenntnisse über die Region im Herzen unserer Galaxis
In einer 16 Jahre langen Untersuchung hat ein Team deutscher Astronomen
das bisher detailreichste Bild von der Umgebung des supermassiven
Schwarzen Lochs im Herzen unserer Galaxis gezeichnet. Die Forscher
haben die Umlaufbahnen von fast 30 Sternen gemessen - fünf Mal mehr
als in vorhergehenden Untersuchungen - und dabei die verborgenen
Geheimnisse dieser turbulenten Region enthüllt. Einer der Sterne hat
jetzt sogar das Schwarze Loch einmal vollständig umrundet seit Beginn
der Beobachtungen 1992.
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(10. Dezember 2008)
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Letzte Änderung: 2012-04-05 durch
H. Steinle
Ansprechpartner:
MPE Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
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| © Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik |
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