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MPE Meilensteine
 
 

Seit Dezember 2008 werden herausragende Forschungsergebnisse des MPE, besondere Auszeichnungen für MPE Mitglieder und andere für das MPE bedeutende Ereignisse hier speziell angeboten.



 
Ewine van Dishoeck
Ewine van Dishoeck
Bild: Universität Leiden

Ewine van Dishoeck und Peter Hagoort erhalten hohe Auszeichnung von der niederländischen Akademie der Wissenschaften

Der Akademie-Preis der königlich niederländischen Akademie der Wissenschaften KNAW geht in diesem Jahr an Professor an Ewine van Dishoeck, Professorin der molekularen Astrophysik an der Universität Leiden und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPE, und Peter Hagoort, Professor für kognitive Neurowissenschaften an der Radboud Universität Nijmegen. Die Preise, die beide mit 1 Million Euro dotiert sind, zeichnen Wissenschaftler für ihr Lebenswerk und ihre Spitzenleistungen in ihrem Fachgebiet aus. Jährlich gibt es zwei Preise, in den Sozial-und Geisteswissenschaften sowie in den Natur-und Technikwissenschaften. Die offizielle Preisverleihung wird am 21. Juni 2012 stattfinden.

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(5. April 2012)
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Bild: E. M. Huff, the SDSS-III team, and the South Pole Telescope team. Graphic by Zosia Rostomian

Beobachtungen zeigen die Galaxienverteilung als das Universum halb so alt war wie heute

Während der deutsch-britischen Astronomietagung NAM2012 gaben die Wissenschaftler des BOSS-Teams (Baryon Oscillation Spectroscopic Survey) heute bekannt, dass sie die Verteilung der Galaxien vor etwa fünf bis sechs Milliarden Jahren so genau vermessen haben wie nie zuvor. Dies war ein Schlüsselmoment, als die Ausdehnung des Universums nicht mehr langsamer wurde sondern anfing, sich aufgrund einer geheimnisvollen Kraft namens "dunkler Energie" zu beschleunigen. Was hinter dieser dunklen Energie steckt ist eines der großen Rätsel in der Kosmologie und die Wissenschaftler brauchen genaue Messungen der Ausdehnungsgeschichte des Universums – und BOSS liefert genau solche Messungen. In sechs Artikeln, die heute veröffentlicht wurden, verwendeten Wissenschaftler des BOSS-Teams, dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik angehören, diese und frühere Messdaten, um unterschiedliche kosmologische Modelle stark einzugrenzen

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(30. März 2012)
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Reinhard Genzel
Reinhard Genzel
Bild: MPE


Crafoord-Preis in Astronomie geht 2012 an Reinhard Genzel

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass der Crafoord-Preis in Astronomie 2012 gemeinsam an Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, und Andrea Ghez von der University of California, Los Angeles, USA, verliehen wird "für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische Zentrum umkreisen und damit auf ein massereiches Schwarzes Loch hinweisen".

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(19. Januar 2012)
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zerrissene Gaswolke
Diese Simulation zeigt die Gaswolke auf ihrer Bahn um das galaktische Zentrum. Aufgrund der enormen Gravitation des Schwarzen Lochs wird die Wolke bereits jetzt entlang ihrer Bewegungsrichtung auseinander gezogen; in etwa zwei Jahren wird sie durch Gezeitenkräfte und Turbulenzen komplett zerrissen werden.
Bild: MPE


Schwarzes Loch zerreißt Gaswolke

In den nächsten Jahren können Astronomen direkt beobachten, wie das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gefüttert wird: Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben eine Gaswolke entdeckt, die in Richtung des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum fällt. Die Forscher sehen bereits wie die Gaswolke durch die extreme Anziehungskraft des Schwarzen Lochs in die Länge gezogen wird; in den nächsten zwei Jahren wird die Gaswolke komplett zerrissen und schließlich vom Schwarzen Loch geschluckt werden, wodurch sich die Röntgenstrahlung stark erhöhen dürfte. Dies wird in einem Artikel in Nature beschrieben, der am 14. Dezember 2011 online veröffentlicht wird.

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(14. Dezember 2011)
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ROSAT
ROSAT
Bild: Dornier System, heute EADS


ROSAT - das Ende eines außergewöhnlichen Satelliten
(1.Juni 1990 - 23. Oktober 2011)

Am frühen Morgen des 23.Oktober 2011, gegen 4 Uhr MESZ, stürzte der Forschungssatellit ROSAT aus seiner Umlaufbahn auf die Erde zurück und versank vermutlich spurlos in den Weiten des Indischen Ozeans. Damit fand eine der erfolgreichsten Satellitenmissionen der Röntgenastronomie ihr endgültiges Ende. Das Röntgenobservatorium ROSAT entdeckte im Laufe seiner acht Jahre dauernden, aktiven Beobachtungszeit über 150 000 größtenteils unbekannte Röntgenquellen, etwa 4000 Wissenschaftlern aus 24 Ländern nutzten seine Daten für über 4600 Artikel in referierten Fachzeitschriften, die mehr als 140 000 Mal zitiert wurden.

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(14. November 2011)
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Prof. Gregor Morfill (Bildquelle: MPE)

James-Maxwell-Preis für Gregor Morfill

Die amerikanische physikalische Gesellschaft APS verleiht den James-Clerk-Maxwell-Preis in Plasmaphysik dieses Jahr an Professor Gregor Morfill, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Er wird damit für seine bahnbrechenden und grundlegenden Arbeiten zu staubigen Plasmen ausgezeichnet. Der Preis wird bei der Jahresversammlung der Plasmasparte der APS in Salt Lake City im November 2011 überreicht.

Der Preis wurde 1975 zur Ehre des schottischen Physikers James Clerk Maxwell eingeführt und wird seitdem von der APS jährlich für herausragende Beiträge zur Plasmaphysik verliehen. Gregor Morfill ist der erste Deutsche, dem diese Auszeichnung zu Teil wird. In der offiziellen Begründung werden folgende Arbeiten Morfills besonders herausgehoben: die Entdeckung von Plasmakristallen, die Erklärung für die komplizierte Struktur der Saturnringe und die Experimente mit staubigen Plasmen unter Mikroschwerkraftbedingungen zuerst auf Parabelflügen und dann auf der internationalen Raumstation ISS.



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(19. Juli 2011)
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Prof. Dr. Reinhard Genzel, der Preisträger der Karl-Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesell schaft 2011 (Bildquelle: MPE)

Reinhard Genzel erhält Karl-Schwarzschild-Medaille 2011

Die höchste Auszeichnung für astronomische Forschung in Deutschland, die Karl- Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesellschaft (AG), erhält in diesem Jahr der Garchinger Astrophysiker Reinhard Genzel. Mit d em Direktor des Max-Planck- Instituts fu¿r Extraterrestrische Physik zeichnet die AG einen Forscher aus, dem eine Ent deckung von erheblicher Tragweite gelungen ist. Genzel und sein Team konnten nachweisen, dass sich im Zentrum unseres Mil chstraßensystems ein massereiches Schwarzes Loch befindet. Das Schwarze Loch im Galaktischen Zentrum stellt den b esten empirischen Beweis dar, dass die von der Einstein'schen Allgemeinen Relativitätstheorie postulierten Objekte w irklich existieren.

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Outflow
Der Stern S2 umkreist das Zentrum des Milchstraße in weniger als 20 Jahren und kommt dem zentralen Objekt dabei sehr nahe . Die einzige Erklärung dafür ist ein Schwarzes Loch mit 4,3 Sonnenmassen (Bildquelle: MPE)
(13. Juli 2011)
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Outflow
Diese Illustration zeigt eine sehr leuchtstarke Infrarot-Galaxie (ULIRG) mit massereichen Winden aus molekularem Gas.
Bild: ESA/AOES Medialab

Auf frischer Tat ertappt:
Herschel entdeckt gigantische Stürme, die ganze Galaxien leerfegen

Mit dem PACS-Instrument an Bord des Herschel-Weltraumobservatoriums haben Astronomen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik riesige Sturmwolken aus molekularem Gas nachgewiesen, die in den Zentren vieler Galaxien toben - mit Windgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde, also viele tausendmal höher als bei Wirbelstürmen auf der Erde. Die Beobachtungen zeigen, dass Galaxien mit den aktivsten Kernen die stärksten Winde haben, die den gesamten Gasnachschub einer Galaxie wegblasen können und so sowohl der weiteren Sternentstehung als auch dem Anwachsen des Schwarzen Lochs im Zentrum einen Riegel vorschieben. Dieses Ergebnis ist der erste systematische Nachweis der Bedeutung galaktischer Winde für die Entwicklung von Galaxien.

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(9. Mai 2011)
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Yasuo Tanaka 2001

Yasuo Tanaka
Bild: MPE (D. Grupe)

Tanaka als "Person kultureller Verdienste" ausgezeichnet

Eine sehr hohe japanische Auszeichnung geht dieses Jahr an Dr. Yasuo Tanaka, wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, sowie 16 weitere ausgewählte Personen. Der Astrophysiker ist nicht nur ein angesehenes Mitglied der internationalen Wissenschaftlergemeinde, er fördert auch aktiv den wissenschaftlichen Austausch zwischen Japan und anderen Ländern.

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(2. November 2010)
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K. Nandra

Kirpal Nandra
Bild: MPE

Kirpal Nandra wird neuer Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik



Die Riege der Direktoren am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ist wieder vollzählig: Kirpal Nandra wird neuer Direktor und Leiter der Hochenergie-Gruppe. Seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Röntgenastronomie stellt eine ideale Ergänzung der beiden anderen astrophysikalischen Gruppen am Institut dar, die unter anderem Sternentstehung, Galaxien und die großräumige Struktur im Universum mit Methoden der optischen, Infrarot- und Sub-Millimeterastronomie erforschen.

Mehr Informationen finden Sie in der

    interner Verweis MPE Pressemitteilung.

und den

    interner Verweis Webseiten der Hochenergie-Astrophysik Gruppe.
(10. Juni 2010)
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G. Haerendel
Gerhard Haerendel
Bild: Rob Rutten

Cassini Medaille

Gerhard Haerendel erhält Jean Dominique Cassini Medaille

Die Europäische Union der Geowissenschaften EGU ehrte Prof. Gerhard Haerendel während der Generalversammlung vom 2. bis 7. Mai 2010 in Wien durch die Verleihung der Jean Dominique Cassini Medaille für seine "unverzichtbare und herausragende Rolle bei der europäischen Weltraumforschung". Der ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik wurde gleichzeitig Ehrenmitglied der EGU.

Als Weltraumexperte nahm Haerendel viele bedeutende wissenschaftliche Positionen ein und war leitender Wissenschaftler bei mehreren internationalen Raketen- und Satellitenprojekten. Er experimentierte mit der "Barium-Plasmawolken-Methode" in Bezug auf Plasma- und Magnetosphärenphysik, was zur Erzeugung von künstlichen Kometen führte. Als einer der Väter von CLUSTER öffnete Haerendels Bahnbrechende Arbeit ein neues Fenster zum Verständnis von Plasma im Weltraum und seine Wechselwirkung mit dem Sonnenwind.

In seinem Vortrag über "Faszinierende Plasma-Strukturen" ging Haerendel auf Aspekte der Plasmen ein, die seit Jahren seine Aufmerksamkeit besonders fesseln. Man kann hier nicht nur eine sehr feine Struktur beobachten, auch die zugrunde liegende Physik ist sehr komplex, da magnetische Felder eine wichtige Rolle spielen. Derartige Plasma-Strukturen findet man in unterschiedlichsten Objekten: in der Sonnenkorona, im Schweif von Kometen und in der Aurora der Erdatmosphäre.

Anmerkung:
Die Jean Dominique Cassini Medaille wird von der Europäischen Union der Geowissenschaften EGU für Verdienste und wissenschaftliche Errungenschaften an Forscher verliehen, die eine herausragende Stellung in den Planeten- und Weltraumwissenschaften erreicht haben. Die Medaille ist nach dem italienisch/französischen Astronomen und Ingenieur benannt, der im 17. Jahrhundert nicht nur die Sonne und Planeten beobachtete, sondern auch das Zodiakallicht untersuchte.

Weitere Informationen:
    externer Verweis Europäische Union der Geowissenschaften
    externer Verweis Jean Dominique Cassini Medal & Honorary Membership 2010
    interner Verweis CLUSTER-Mission
(20. Mai 2010)
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Galaxiengruppe
Bild: S. Giodini, A. Finoguenov/MPE


Schwarze Löcher - die Gasbläser des Universums

Viele große Galaxien beherbergen in ihren Zentren superschwere Schwarze Löcher mit der Masse von vielen Millionen Sternen. Wegen seiner unvorstellbar großen Anziehungskraft verschlingt ein Schwarzes Loch die umgebende Materie. Diese kosmische "Mahlzeit" setzt große Energiemengen frei, die in gewaltigen Strahlen - den Jets - ausgestoßen werden. Jetzt haben Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik gezeigt, dass dabei nicht nur Materie aus den Galaxien selbst herausgeschleudert wird, sondern sogar ein Teil des Gases zwischen den Mitgliedern einer Galaxiengruppe.
(Astrophysical Journal, 1. Mai 2010)

Mehr Informationen finden Sie in der

    interner Verweis MPE Pressemitteilung.
(30. April 2010)
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Sternentstehungsregion
Sternentstehungsregion in der Milchstraße


Das Unsichtbare sichtbar machen

Mit großer Begeisterung vermelden heute die deutschen, amerikanischen und italienischen Partner im Large Binocular Telescope Projekt (LBT) die Inbetriebnahme der ersten von zwei innovativen Kameras/Spektrographen. Nach mehr als einem Jahrzehnt geprägt durch Entwicklung, Bau und Tests steht das LUCIFER 1 genannte Instrument nun den Astronomen für wissenschaftliche Beobachtungen am Teleskop auf dem Mount Graham in Arizona zur Verfügung. LUCIFER 1 ist ein hervorragendes Werkzeug, um spektakuläre Einblicke in das Universum zu gewinnen - von unserer Milchstraße bis hin zu den am weitesten entfernten Galaxien. Das Instrument wurde von einem Konsortium deutscher Institute gebaut und sein Zwilling soll Anfang 2011 ebenfalls am Teleskop zum Einsatz kommen.

Mehr Informationen finden Sie in der

    interner Verweis MPE Pressemitteilung.
(21. April 2010)
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IRAM
IRAM
EGS 1305123
Galaxie EGS 1305123
Copyright: MPE/IRAM

Gas steigert die Geburtenrate von Sternen

Wissenschaftler erklären, weshalb in jungen Galaxien besonders viele Sterne entstanden sind

Sterne entstehen aus gigantischen Gaswolken innerhalb von Galaxien. Die Geburtenrate hat sich aber im Lauf der Zeit verändert. So kamen im jungen Universum deutlich mehr Sterne zur Welt. Jetzt haben Forscher aus dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik zusammen mit Kollegen eine einleuchtende Erklärung dafür gefunden: Normale Galaxien enthielten wenige Milliarden Jahre nach dem Urknall fünf- bis zehnmal mehr Gas als heutige Galaxien - und stellten damit eine größere Menge an Rohstoffen für die Sternentstehung bereit.
(Nature, 11. Februar 2010).

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(10. Februar 2010)
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Prof. Genzel
linkReinhard Genzel

Ehrendoktorat für Reinhard Genzel

Am 8. Februar verleiht die Universität Leiden, die älteste Universität der Niederlande, die Ehrendoktorwürde an den Astrophysiker Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, für seine bahnbrechende Forschung zur interstellaren Materie und den inneren Bereichen von Galaxien, insbesondere den Nachweis eines Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie, sowie sein nachdrückliches Bestreben, die dafür notwendigen, neuartigen Geräte entwickeln zu lassen. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde findet im Rahmen der "Lustrum Dies Natalis 2010"-Feier statt, die aus Anlass der Gründung der Universität Leiden im Februar 1575 veranstaltet wird.

[ interner Verweis mehr ]
(5. Februar 2010)
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Beispiel
Kosmonaut Oleg Kotov mit dem PK-3 Plus-Labor in MIM-2, dem neuen russischen Docking- und Forschungsmodul.
Bild: mit freundlicher Genehmigung von RKK-Energia.

Plasma-Experiment feiert Jubiläum an Bord der ISS

Am 27. Januar 2010 beginnt zum 25. Mal eine Serie von Experimenten zu Komplexen Plasmen an Bord der internationalen Raumstation ISS. Physiker am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching untersuchen damit grundlegende Prozesse, die ein besseres Verständnis der Vorgänge in Flüssigkeiten und Festkörpern erlauben.

[ interner Verweis mehr ]
(27. Januar 2010)
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PACS Bild
Herschel-PACS-Bilder des "GOODS-N"-Feldes im Sternbild Großer Wagen bei den Wellenlängen 100 und 160 µm im fernen Infrarot.
Bild: MPE

Herschel Space Telescope enthüllt die Quellen des kosmischen Infrarot-Hintergrundes

Ein schwaches, kosmisches Strahlungsfeld im Infrarotbereich, das die Erde aus allen Richtungen erreicht, enthält Informationen über die Entwicklung von Galaxien, die es noch zu entschlüsseln gilt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und anderen Institutionen haben nun zum ersten Mal die Quellen für mehr als die Hälfte dieser Strahlung identifiziert, indem sie erste Beobachtungen mit dem PACS-Instrument an Bord des Herschel-Weltraumteleskops der ESA auswerteten. Diese neuen Beobachtungen mit Herschel machen den Weg frei, die Eigenschaften dieser Galaxien besser zu verstehen und die staubige Seite der Galaxienevolution nachzuverfolgen.
[ interner Verweis mehr ]
(16. Dezember 2009)
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Milchstrasse im IR
Ausschnitt der Milchstrasse im Infrarotlicht
Bild: MPE
(Hi-Res hohe Auflösung)

Herschel zeigt die Milchstraße in neuem Licht

Europas neues Weltraumobservatorium Herschel hat jetzt erste fabelhafte Bilder von kalten Gaswolken in unserer Milchstraße geliefert.
Die kalte, dunkle Region ist übersät mit markanten Filamenten und kondensierenden Wolken, gleichsam kosmischen Perlenketten, in denen sich neue Sterne bilden.
Die Bilder zeigen das All im infraroten Licht in einer bisher unerreichten Qualität und belegen, dass das im sichtbaren Licht beobachtende Weltraumteleskop Hubble mit Herschel jetzt einen gleichwertigen Partner bekommen hat, um die für Hubble "unsichtbare andere Hälfte" des Universums zu studieren.

Weiterführende Verweise:

external link ESA Web-Veröffentlichung
    (in englischer Sprache)
externer Verweis aktuelle Herschel Seite der ESA
    (in englischer Sprache)
Weitere MPE/PACS Meilensteine:
internal link Tiefer Blick ins Katzenauge mit Herschel-PACS
interner Verweis Herschels erster Blick ins All
Ansprechpartner:   linkE. Sturm
(14. Oktober 2009)
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Vertragsunterzeichnung
Vertragsunterzeichnung
v.l.n.r.: Reichle, Wörner, Perminov
Bild: MPE


eROSITA
Prominente eROSITA Besucher
Bild: DLR

Röntgenteleskop eROSITA:

DLR und Roskosmos unterzeichnen technische Vereinbarung in Moskau

Mit sieben Röntgen-Augen soll das Teleskop eROSITA nach schwarzen Löchern und Dunkler Materie fahnden. Am heutigen Dienstag, 18.8.2009, haben Vorstandsmitglieder des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos in Moskau eine Vereinbarung unterzeichnet, die alle organisatorischen und technischen Randbedingungen festlegt.

Endgültig grünes Licht haben damit auch Forscher am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, unter deren Federführung eROSITA entsteht.

externer Verweis MPG Pressemitteilung

externer Verweis DLR Pressemitteilung

interner Verweis MPE Projektbeschreibung

Ansprechpartner am MPE:

    VerweisP. Predehl
(18. Juli 2009)
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Herschel Satellit

Der Katzenaugennebel NGC6543 wie ihn PACS sieht

Tiefer Blick ins Katzenauge mit Herschel-PACS

Nachdem der PACS-Kamera bereis in einer Art „Vorpremiere“, d.h. noch vor Beginn der umfangreichen Feineinstellungen, eine spektakuläre Aufnahme der so genannten Whirlpool-Galaxie (M51) gelungen ist, hat nun auch der Spektrograph des PACS-Instruments sein erstes Licht gesehen. Die erste Spektralaufnahme galt dem planetarischen Nebel NGC 6543 (mit dem Spitznamen „Katzenaugennebel“) im Sternbild Drache. Bereits diese ersten Testaufnahmen erfüllen alle Erwartungen des PACS-Teams am MPE. "Wir werden mit PACS noch viel Spaß haben.“

interner Verweis MPE Pressemitteilung

externer Verweis MPG Pressemitteilung

externer Verweis ESA Pressemitteilung

(10. Juli 2009)
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Herschel Satellit

Herschel im Orbit

Künstlerische Darstellung von D. Ducros, ESA, 2009

Blick in die Kinderstube der Sterne

Nach etwa zehnjähriger Entwicklungsarbeit wird die ESA-Mission Herschel am 14. Mai ins All starten. Die Raumsonde soll in den nächsten 3 ½ Jahren in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde um die Sonne kreisen. Mit ihren Instrumenten wird sie dabei speziell infrarote Strahlung einfangen und untersuchen. Diese Strahlung birgt Informationen über die unterschiedlichsten Phänomene wie etwa die Entstehung weit entfernter Galaxien und das Vorkommen von Wasser in unserem Sonnensystem. An Bord trägt Herschel zwei Instrumente, die Forscher von den Max-Planck-Instituten für extraterrestrische Physik, für Astronomie, für Radioastronomie und für Sonnensystemforschung mitentwickelt haben.

interner Verweis MPE Pressemitteilung

externer Verweis MPG Pressemitteilung

(04. Mai 2009)
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Galaxien im Virgohaufen

Die elliptischen Galaxien NGC 4649 (links) und NGC 4621 (rechts) im Virgo Galaxienhaufen. Diese beiden Galaxien gehören zu der Stichprobe von Galaxien, die von Kormendy und Bender untersucht wurde.

Bild: Sloan Digital Sky Survey/WIKISKY

Astronomen entdecken Zusammenhang zwischen supermassereichen schwarzen Löchern und der Bildung von Galaxien

John Kormendy von der University of Texas in Austin und Ralf Bender vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und von der Universitäts-Sternwarte München haben neue Hinweise darauf gefunden, dass sich Galaxien und ihre zentralen massereichen schwarzen Löcher in engem Wechselspiel miteinander entwickeln. Die Beobachtungen stützen die These, dass sich bei der Verschmelzung von Galaxien Paare schwarzer Löcher bilden, die sehr effektiv Sterne aus den Zentren von Galaxien hinauskatapultieren. Die schwarzen Löcher nähern sich dabei immer näher an und verschmelzen am Ende zu einem größeren schwarzen Loch. Durch diesen Prozess verringert sich die zentrale Sterndichte proportional zu der Masse des schwarzen Loches.

interner Verweis MPE Pressemitteilung

externer Verweis Pressemitteilung des McDonlad Observatoriums (in englischer Sprache)

externer Verweis Originalveröffentlichung (in englischer Sprache)
(02. Februar 2009)
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galaktisches Zentrum

Der zentrale Bereich unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.

Bild: ESO

Beispiellose Langzeitstudie verfolgt Sternorbits um das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße

Wegweisende neue Erkenntnisse über die Region im Herzen unserer Galaxis

In einer 16 Jahre langen Untersuchung hat ein Team deutscher Astronomen das bisher detailreichste Bild von der Umgebung des supermassiven Schwarzen Lochs im Herzen unserer Galaxis gezeichnet. Die Forscher haben die Umlaufbahnen von fast 30 Sternen gemessen - fünf Mal mehr als in vorhergehenden Untersuchungen - und dabei die verborgenen Geheimnisse dieser turbulenten Region enthüllt. Einer der Sterne hat jetzt sogar das Schwarze Loch einmal vollständig umrundet seit Beginn der Beobachtungen 1992.

interner Verweis MPE Pressemitteilung

externer Verweis MPG Pressemitteilung

externer Verweis ESO Pressemitteilung (in englischer Sprache)
externer Verweis Bilder und Filme zur ESO Pressemitteilung (in englischer Sprache)
(10. Dezember 2008)
 
 
 
  ToPzum Seitenanfang   Valid HTML 4.01! Letzte Änderung: 2012-04-05 durch linkH. Steinle
Ansprechpartner: link MPE Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
 
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